Verständigung – Warum ist das wichtig?

Rund 30% aller produktiven Energien gehen in Unternehmen durch Missverständnisse, Reibungsverluste und zwischenmenschliche Konflikte verloren. Unterschiedliche, ja einander entgegen gesetzte Interessen am Arbeitsplatz können – bewusst oder unbewusst – Gefühle wie Neid, Wut, Angst und Hass hervorrufen. Diese beeinträchtigen die Arbeitsatmosphäre, reduzieren die Produktivität und können die Umsetzung von Projektvorhaben ernsthaft gefährden.

Häufig sind die Menschen, mit denen wir es beruflich und privat zu tun haben, schlicht anders gestrickt als wir selbst. Wir müssen mit ihnen zusammenarbeiten oder zusammenleben, doch es fällt uns schwer, mit ihnen auszukommen. Vor diesem Hintergrund erscheint Verständigung als notwendiges, ja manchmal nahezu unerreichbares Ziel, das – je mehr wir unter Nicht-Verständigung und Konflikten leiden – in umso weitere Ferne rückt.  

Verständigung als Weg zum gemeinsamen Ziel
Hier setzt VerständigungsManagement an – als Kommunikationsmethode, die es erlaubt, gemeinsame Verständigungsziele zu definieren und in die Tat umzusetzen. Verständigung ist dabei einerseits als Verständigungsprozess im Sinne einer Klärungs- und Suchbewegung zu verstehen und andererseits als die Erfüllung einer gemeinsamen Zielsetzung. Verständigung ist immer eine Sache des Wollens. Denn nur wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg zum Ziel.

Dr. Daniela Dujmić-Erbe